Caverne du dragon - Le Musée du Chemin des Dames
Conseil Général des Departements Aisne

FAQ

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Was bedeutet das französische Wort creutte?

Im Dialekt um die Ortschaften Laon und Soissons nennt man die zahlreichen Hohlräume, die seit Jahrhunderten in die dicken Kalksteinschichten der umgebenden Hügel getrieben wurden, „creuttes“ oder „boves“. Diese Steinbrüche, die für den Bau von Häusern und öffentlichen Gebäuden oder Kultstätten genutzt wurden, waren teilweise seit dem Mittelalter und oftmals bis Anfang des 20. Jh. in Betrieb. Im 1. Weltkrieg dienten diese Höhlen den Streitkräften oftmals als Unterschlupf, oder sie bezogen dort Stellung. Die verschiedenen Armeen bauten diese Höhlen und Gänge regelrecht aus und richteten Schlafsäle, Kommandanturen, Lazarette oder Kapellen ein, und manchmal gab es sogar Stromleitungen und Telefone. Die französischen, deutschen, britischen und amerikanischen Soldaten haben hier Wandinschriften, Skulpturen und Basreliefs hinterlassen. Diese Höhlen sind normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Lediglich die Drachenhöhle, das in einer solchen Höhle eingerichtete Museum des Chemin des Dames und der Steinbruch Rouge-Maison sind für Besucher zugänglich.

Was genau versteht man eigentlich unter dem "Chemin des Dames" oder Damenweg? Wie lang ist er, wo befindet er sich, und welche Ortschaften säumen ihn?

Während des 1. Weltkrieges zog sich ein langer Frontabschnitt an diesem Höhenzug hin, der sich vom Norden der Aisne über mehr als 30 km zwischen Pinon im Westen und Berry-au-Bac im Osten erstreckt.
Ihn säumten über 70 Dörfer, von denen einige während des Krieges zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden, so Ailles, Beaulne oder Troyon.