Caverne du dragon - Le Musée du Chemin des Dames
County Council of the Aisne

Szenographie

Juli 1999: Die Drachenhöhle, eine der wichtigsten Gedenkstätten des 1. Weltkrieges, zeigt sich den Besuchern in einem neuen Gewand.

Blick auf das Aisnetal Blick von der Westterrasse Zugang zum Museum über einen Steg Terrasse, Ostseite Ungehinderte Aussicht auf das TalModerner Ausbau

Das Gebäude…

Beauftragt wurden die berühmte Architektin Nasrine Seraji-Bozorgzad sowie Lef Kazouka für die Szenographie, da der Conseil Général der Drachenhöhle als bedeutender Gedenkstätte ein zeitgenössisches Gewand verleihen wollte.

Jeder Besucher, der sich dem Gebäude nähert, spürt sofort, welch bedeutsamer Ort dies ist. Verstärkt wird dieser Eindruck durch das beeindru-ckende Panorama. Das neue Gebäude hoch oben über dem Aisnetal wurde in der Form eines Ein-familienhauses mit schwebendem Dach konzipiert und liegt an der Route des Chemin des Dames. Der Steg, über den man das Museum betritt, ist aus Holzlatten und erinnert an die Lattenroste in den Schützengräben, und sobald man die Eingangshalle betritt, hat man durch die riesigen Fensterfronten das Gefühl, sich in einem uneinnehmbaren Beobachterposten über dem Aisnetal zu befinden, so dass der Besucher sich für einen Augenblick als Späher fühlt.
Im Inneren bietet auch die lichtdurchflutete Cafe-teria einen herrlichen Panoramablick über das Tal. Nicht weit davon befindet sich ein Filmraum. Anschließend geht es abwärts geradewegs zur Drachenhöhle.

Stimmung durch Licht Einige Fotos und Objekte Fackeln der Erinnerung Handgefertigte Erinnerungsstücke Ausgeleuchtete Stollen Der Sensemann und seine Opfer

…die Höhle

Szenographie im Dienste der Geschichte… Die Drachenhöhle wurde einige Male architektonisch und künstlerisch umgestaltet, um die Besonderheiten dieser Gedenkstätte richtig zur Geltung zu bringen.
Vom Schatten der Wände bis ins Licht, in dem Bildschirme, Tafeln und Vitrinen zu sehen sind, wird jeder Schritt der Besucher von raffiniertem Licht begleitet. In jedem Abschnitt des Rundwe-ges wird ein Ausschnitt der Geschichte unter verschiedenen Gesichtspunkten erzählt: Geografie, Soziales, Militärisches, etc.
In den unterirdischen Sälen entdecken die Besucher mit jedem Schritt neue historische Details und den Alltag der Soldaten, die sich im 1. Weltkrieg auf dem Chemin des Dames und in der Dra-chenhöhle befanden. Zahlreiche Informationsträger begleiten den Besucher, wenn er die Zeugnisse und die Geschichte des Krieges von 1914 – 1918 entdeckt: audiovisuelle Medien, Schautafeln, handgemachte Gegenstände, Fotos als Hintergrund.
Um einen erinnern die Kalkmauern daran, wie die unterirdischen Gänge während des Krieges ausgebaut wurden: Kapelle, Friedhof, Brunne, Verbandsplatz,e tc.